Verhaltensmuster der russischen Frauen beim Kennenlernen

Die Damen aus Osteuropa unterscheiden sich nicht nur in ihrem Äußeren von den westlichen Frauen, sondern verhalten sich auch beim Kennenlernen meist anders. Wir versuchen hier, einige Verhaltensmerkmale verständlich zu machen, die Dir beim Kontakt mit den russischen Frauen helfen werden.

Die Herren, die bereits Erfahrungen beim Online-Kennenlernen gesammelt haben, wissen, dass man am besten selbst die Initiative ergreift.
Für die unerfahrenen Männer kann es ein wenig verwirrend sein. Man hat sich an das emanzipierte und selbstsichere Bild der westeuropäischen Frauen gewöhnt. Unbewusst projiziert man dieses Verhaltensmuster auf die osteuropäischen und russischen Frauen.
Die Damen aus Osteuropa wirken durch ihre Schönheit und Gepflegtheit sehr selbstbewusst. Das sind sie auch! Doch das bedeutet nicht, dass sie beim Kennenlernen gerne die Initiative ergreifen. Sie werden also nur selten den ersten Schritt wagen. Die Frauen aus Osteuropa möchten erobert werden – Die Auserwählte sein.

Folgend versuchen wir die Einstellung und das Verhalten der russischen Frauen zu erklären. Es gibt viele unterschiedliche Gründe. Man darf auch nicht vergessen: Jede Person hat ihre eigenen Vorstellungen, Werte und Wünsche. Diese Verhaltensmuster lassen sich natürlich nicht auf jede einzelne Frau übertragen.

1. Traditionelles Familienbild

Damen aus Russland, der Ukraine und Weißrussland sind konservativ erzogen. Das bedeutet, dass sie zumeist eine traditionelle Denkweise in Bezug auf Familie haben. Dazu gehört eine klassische Rollenverteilung in der Familie: Der Mann ist der „starke und dominante Ernährer und Beschützer“ der Familie. Die Rolle der Frau ist für Harmonie und Gemütlichkeit in der Familie zu sorgen, die Kinder zu erziehen und ihren Mann zu unterstützen. Im Familienleben kann die Frau einen weisen Rat geben, die Entscheidung bleibt aber beim Mann.

Diese Vorstellung spiegelt sich auch in der Kennenlernen-Phase wieder:
Der Mann soll die Aufmerksamkeit der Frau „erobern“. Das heißt, die Initiative ergreifen, Komplimente verteilen und sich Mühe dabei geben, der Dame zu gefallen. In Russland ergreifen die Männer stets die Initiative: Im Privat- und im Geschäftsleben.
Nicht ohne Grund sagt man in Russland, dass der beste Schmuck der Frau ihre Bescheidenheit sei.

2. Soziale Stereotypen

Die aktiven Damen, die bei der Partnersuche aktiv sind, offen agieren und keine Zurückhaltung zeigen, werden in der osteuropäischen und russischen Gesellschaft oftmals schlecht wahrgenommen.
Russinnen, die offen ihre Sympathien einem unbekannten Mann zeigen, wirken aufdringlich und verzweifelt oder gelten sogar als ein Flittchen. Viele Frauen unterstützen diese Denkweise und verbreiten dies unbewusst auf das Online-Kennenlernen. Deswegen sind die russischen Damen auf den online Partnerbörsen oftmals zurückhaltend und passiv.

3. Der Wunsch erobert zu werden

Wie in einem Märchen: Der Prinz erobert seine Prinzessin. Das klingt für viele Damen sehr romantisch. Viele Osteuropäerinnen glauben nicht, dass es möglich sei, einen Mann aus einem anderen Land kennenzulernen und zu heiraten. Deswegen ist dies für viele ein „modernes Märchen“.
Und jedes Märchen verliert seinen Charme und Zauber, wenn die Prinzessin ihren Prinz selbst erobern muss ;-)
Vielleicht wird jemand sagen, dass das klischeehaft klingt. Aber die Frauen aus Osteuropa glauben an die wahre Liebe, die Wunder bewirken kann. Eine große Liebe für das ganze Leben, die trotz jeder Entfernung blühen wird.